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Wie läuft die Wareneingangskontrolle nach GDP ab?

Nach GDP prüft der Großhändler jede Lieferung, bevor sie verkauft werden darf. Er stellt sicher, dass sie von einem qualifizierten Lieferanten mit Erlaubnis kommt, zur Bestellung passt, unbeschädigt ist und beim Transport richtig temperiert war. Bis zur dokumentierten Freigabe steht die Ware in Quarantäne. Erst danach wird sie verkaufbarer Bestand.

Quelle: EU-Leitlinien für die gute Vertriebspraxis von Humanarzneimitteln (2013/C 343/01), Kapitel 5

T. LozerCompliance Strategy Specialist · entroit GmbH

· Aktualisiert

Die Schritte

  1. Lieferant prüfen: Der Lieferant ist qualifiziert und hat eine gültige Erlaubnis für den Großhandel oder die Herstellung.
  2. Lieferung abgleichen: Artikel, Menge, Charge und Verfallsdatum stimmen mit Bestellung und Lieferschein überein, die Verpackung ist unbeschädigt.
  3. Temperatur prüfen: Kühlware wird zuerst bearbeitet. Der Temperaturnachweis des Transports liegt vor und zeigt keine Abweichung.
  4. securPharm prüfen: Bei bestimmten Packungen, etwa Retouren oder Ware, die nicht direkt vom Hersteller kommt, verifiziert der Großhändler die Echtheit über securPharm.
  5. Quarantäne: Bis alle Prüfungen abgeschlossen sind, ist die Ware gesperrt und kann nicht verkauft werden.
  6. Freigabe: Eine berechtigte Person gibt die Ware frei. Die Freigabe ist mit Name und Zeitpunkt dokumentiert, danach ist die Ware verkaufbarer Bestand.

Weicht etwas ab, bleibt die Ware gesperrt und der Betrieb klärt die Abweichung mit dem Lieferanten. In einer Warenwirtschaft für den Pharma-Großhandel ist Quarantäne ein eigener Bestandsstatus, und jeder Schritt landet im Audit Trail.

Sehen Sie einen Wareneingang mit Quarantäne und Freigabe in entroit.

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